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<title>Armbrust</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Armbrust</span></h1>
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<p>Die <b>Armbrust</b> ist eine als Abschussvorrichtung für <a href="Bolzen_(Geschoss)" title="Bolzen (Geschoss)">Bolzen</a>, <a href="Pfeil_(Geschoss)" title="Pfeil (Geschoss)">Pfeile</a> oder Kugeln konzipierte <a href="Fernwaffe" title="Fernwaffe">Fernwaffe</a> mit einem auf einer Mittelsäule montierten <a href="Bogen_(Waffe)" title="Bogen (Waffe)">Bogen</a>, dessen <a href="Bogensehne" title="Bogensehne">Sehne</a> durch eine Rückhaltevorrichtung in gespannter Position gehalten und über einen Abzugsmechanismus ausgelöst werden kann.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Etymologie">Etymologie</h2></div>
<p>Das Wort „Armbrust“ geht auf <span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Latein" title="Latein">lateinisch</a></span> <span lang="la-Latn" style="font-style:italic">arcubalista</span> („Bogenschleuder“, deutsch auch „Arcuballiste“) zurück,<sup id="cite_ref-Grimm_2-0" class="reference"><a href="#cite_note-Grimm-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> im <a href="Franz%C3%B6sische_Sprache" title="Französische Sprache">Französischen</a> <span lang="fr"><i>arbalète</i></span>. Im 17. Jahrhundert war noch das Wort „Balester“ verbreitet. Bei der Eindeutschung wurden die Wörter „Arm“ und <a href="Mittelhochdeutsche_Sprache" title="Mittelhochdeutsche Sprache">mittelhochdeutsch</a> <i><span lang="gmh">berust/berost</span></i> (<a href="Neuhochdeutsch" class="mw-redirect" title="Neuhochdeutsch">neuhochdeutsch</a> „Ausrüstung“ bzw. „Bewaffnung“) kombiniert (<a href="Verballhornung" title="Verballhornung">Verballhornung</a>), woraus sich durch Verschleifung „Armbrust“ (regional auch „Armborst, Armst, Arbrost“)<sup id="cite_ref-Grimm_2-1" class="reference"><a href="#cite_note-Grimm-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> entwickelte, so dass durch die irrtümliche Herleitung von dem Körperteil <a href="Brust" title="Brust">Brust</a> eine typische <a href="Volksetymologie" title="Volksetymologie">Volksetymologie</a> entstehen konnte. Der Plural lautet „Armbrüste“, seltener „Armbruste“. Der Hersteller einer Armbrust war der <a href="Armbruster_(Handwerk)" title="Armbruster (Handwerk)">Armbruster</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Technik">Technik</h2></div>
<p>Die Armbrust ist im Prinzip ein horizontal auf einer Mittelsäule montierter Bogen, der es dem Schützen durch eine Rückhaltevorrichtung für die <a href="Bogensehne" title="Bogensehne">Sehne</a> ermöglicht, die Waffe ohne Anstrengung gespannt zu halten und dadurch lange und genau zu zielen. Durch geeignete Konstruktion (stärkere Bögen) kann die Armbrust erheblich mehr Energie speichern und auf ein Projektil übertragen, als es einem Bogenschützen durch bloße Armkraft möglich ist. Deshalb können keine langen, elastischen Holzpfeile verschossen werden, die unter den auftretenden Beschleunigungskräften zerbrechen würden, sondern kurze, steife Bolzen oder – seltener – Keramik- oder Steinkugeln zu Jagd- und Sportzwecken (mit einem kleinen Korb als Projektilaufnahme). Heute kommen bei Armbrüsten mit hoher Beschleunigung vorwiegend Pfeile aus modernen Werkstoffen wie <a href="Aluminium" title="Aluminium">Aluminium</a> oder <a href="Kohlenstofffaserverst%C3%A4rkter_Kunststoff" title="Kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff">Carbon</a> mit bis zu 55 cm (22 Zoll) Länge zum Einsatz.
</p><p>Die Armbrust durchlief drei wesentliche Entwicklungsstufen:
</p><p>1. Die Armbrust mit hölzernem Bogen (bevorzugt <a href="Eiben" title="Eiben">Eibenholz</a> wegen dessen Elastizität) stellt die Urform dar. Sie wurde meist beidhändig gespannt, wobei das „Mündungsende“ der Waffe mit dem den Füßen des Armbrustschützen weggedrückt wurde. <a href="Armbrustspanner_(Waffentechnik)" title="Armbrustspanner (Waffentechnik)">Spannhilfsmittel</a> brauchten wegen der begrenzten Zugkraft nicht eingesetzt zu werden.<sup id="cite_ref-:0_3-0" class="reference"><a href="#cite_note-:0-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Stärkere Armbrüste wurden mit dem Spanngürtelhaken gespannt, einem eisernen Haken, der vorn an einem Leibgurt hing.
Zum Spannen des Bogens kniete sich der Schütze hin, um die Armbrustsehne in den Spannhaken zu legen, setzte dann seinen Fuß in einen am vorderen Ende der Armbrust angebundenen Steigbügel (Stegreif) und spannte die Armbrust beim Aufstehen oder er hakte den Spanngürtel im Stehen ein, setzte einen Fuß in den Bügel und trat die Armbrust zum Boden hinunter.<sup id="cite_ref-:0_3-1" class="reference"><a href="#cite_note-:0-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<p>2. Die leistungsfähigere Form der Armbrust war mit einem <a href="Kompositbogen" title="Kompositbogen">Kompositbogen</a> ausgestattet. Der Bogen war bei dieser Variante aus Schichten von Horn und Tiersehnen verleimt und bog sich ohne Bogensehne nach vorn (sog. Reflex). Diese Art von Bogen kam in Europa wahrscheinlich zu Ende des 12. Jahrhunderts durch Übernahme der Komposittechnik aus Byzanz oder Arabien in Gebrauch. Diese Art von Armbrust bedurfte wegen ihrer hohen Zugkraft meist einer Spannhilfe in Form von <a href="Flaschenzug" title="Flaschenzug">Flaschenzügen</a> (ab spätem 14. Jahrhundert), Hebelkonstruktionen wie <a href="Gei%C3%9Ffu%C3%9F_(Werkzeug)" title="Geißfuß (Werkzeug)">Geißfuß</a> und Wippe (ab 15. Jahrhundert), <a href="Winde_(Mechanik)" title="Winde (Mechanik)">Winden</a> (ab späten 12. Jahrhundert) oder Schrauben (ab 13. Jahrhundert). Der Kompositbogen war sehr empfindlich gegen Feuchtigkeit. So soll es vorgekommen sein, dass sich derartige Konstruktionen in der Schlacht bei einsetzendem Regen auflösten. Eine Armbrust mit Kompositbogen ist im rechten Bild unten zu sehen (mit aufgesetzter Zahnradwinde), die Zeichnung rechts daneben ist ein Querschnitt durch einen solchen Bogen. Sie zeigt den Aufbau aus verzahnten Hornstäben/Platten und <a href="Sehnenbelag" title="Sehnenbelag">Sehnenbelag</a>.<sup id="cite_ref-:0_3-2" class="reference"><a href="#cite_note-:0-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>3. Die historisch leistungsfähigsten Formen der Armbrust, wie die <a href="Arbalest" title="Arbalest">Arbalest</a> mit <a href="Federstahl" title="Federstahl">stählernem Bogen</a>, kamen im 15. Jahrhundert auf. Sie war im Gegensatz zur Kompositbogenkonstruktion nicht mehr witterungsanfällig; zum Spannen mussten ebenfalls die o. a. Hilfen angewendet werden. Eine Armbrust mit Stahlbogen ist im rechten Bild oben zu sehen, rechts daneben eine Zahnrad-Spannwinde mit <a href="Kurbel" title="Kurbel">Kurbel</a>.
</p><p>Neben den tragbaren Armbrüsten für die Feldschlacht gab es auch größere, stationäre Geräte mit höherer Leistung, die auf Schiffen und zur Verteidigung von Burgen und Städten eingesetzt wurden wie die sogenannte Turmarmbrust oder Flaschenzugarmbrust, ähnlich der römischen <a href="Balliste" title="Balliste">Balliste</a>, bei der allerdings die Torsionsspannung von verdrehten Faserbündeln genutzt wurde. Sie war zum Horizontalschuss bestimmt und hatte die typische Armbrustform. Man baute Turmarmbruste mit einer Länge von bis zu zehn Metern. Sie sind systematisch verwandt mit historischen <a href="Katapult" title="Katapult">Katapulten</a> sowie neuzeitlichen <a href="Harpune" title="Harpune">Harpunensystemen</a> und Geschützen (<a href="Lafette" title="Lafette">Lafetten</a>, <a href="Panzer" title="Panzer">Panzer</a>).
</p><p>Eine schwere Armbrust arbeitet oftmals mit einer Winde oder Kurbel zum Aufziehen. Die englische Winde ist eine Art Flaschenzug, der auf der Säule der Armbrust angebracht ist. Die Sehne wird in die doppelten Spannhaken am oberen Radgehäuse eingelegt und durch beidhändiges Drehen der beiden auf einer Welle sitzenden Kurbeln über Seile gespannt. Die sogenannte deutsche Winde arbeitet mit einer Zahnstange anstelle von Seilen. Diese technische Neuerung tauchte im 14. Jahrhundert auf. Das Spannen erfordert wegen des Flaschenzugmechanismus etwa 40 Sekunden. Weil der Spannvorgang viel Zeit kostet, wurden solche Armbrüste vor allem zur Jagd oder für den Kampf aus festen Stellungen heraus, nicht jedoch in der offenen Feldschlacht verwendet. Die Armbrust mit Winde entwickelt einen nicht zu unterschätzenden Rückstoß. Die schwere Armbrust hat mit ihrer Abschusskraft von ca. 4 bis 8 <a href="Newton_(Einheit)" title="Newton (Einheit)">Kilonewton</a> eine enorme Durchschlagskraft, mit der auf einer Kampfentfernung von 50 bis 200 Metern ein Harnisch oder Helm mühelos durchschlagen werden kann.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Antike">Antike</h3></div>
<p>Im antiken Griechenland ist seit dem 5. Jahrhundert v. Chr. eine Urform der Armbrust bezeugt, der <a href="Gastraphetes" title="Gastraphetes">Gastraphetes</a>. In <a href="Xanten" title="Xanten">Xanten</a> am <a href="Niederrhein_(Region)" title="Niederrhein (Region)">Niederrhein</a> fanden Archäologen in einer Kiesgrube metallene Reste einer <a href="R%C3%B6misches_Reich" title="Römisches Reich">römischen</a> Torsionsarmbrust aus der Zeit um <a href="Jahr_null" title="Jahr null">Christi Geburt</a>. Reste ähnlicher Waffen wurden bereits in <a href="Spanien" title="Spanien">Spanien</a> und im <a href="Irak" title="Irak">Irak</a> entdeckt. Ein militärischer Einsatz der Armbrust durch römische Soldaten ist daher wahrscheinlich. Die Römer nannten diese Waffen <a href="Balliste" title="Balliste">Ballistae</a>. Römische Armbrüste mit Hornbogen sind auf den Reliefs von Solignac und Saint Marcel bei <a href="Le_Puy-en-Velay" title="Le Puy-en-Velay">Le Puy</a> zu sehen. Die Darstellung der letztgenannten wird auf das 1. Jahrhundert n. Chr. datiert. Beide Waffen haben einen kurzen Schaft. Die Sehne wurde (nach dem Relief von Solignac zu urteilen) im gespannten Zustand durch die sogenannte <a href="Nuss_(Armbrustbauteil)" title="Nuss (Armbrustbauteil)">Nuss</a> gehalten.<sup id="cite_ref-Baatz_1994,_284–293_4-0" class="reference"><a href="#cite_note-Baatz_1994,_284–293-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Dictionnaire:_Arcuballista,_Manuballista_5-0" class="reference"><a href="#cite_note-Dictionnaire:_Arcuballista,_Manuballista-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Frühe Formen von Armbrüsten finden sich auch in China, z. B. bei den <a href="Mausoleum_Qin_Shihuangdis" title="Mausoleum Qin Shihuangdis">Keramikfiguren</a> des ersten Kaisers <a href="Qin_Shihuangdi" title="Qin Shihuangdi">Qin Shihuangdi</a> († 210 v. Chr.): Wehrbauern wurden bei drohender Invasion von Reitervölkern aus dem Nordwesten damit ausgerüstet, damit sie von der „10.000 Li“ (= „unendlich“) langen Großen Chinesischen Mauer den Ansturm der Reiterhorden abwehrten.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Mittelalter">Mittelalter</h3></div>
<p>Wahrscheinlich blieb die Armbrust seit der Spätantike bis in das 9./10. Jahrhundert als Jagdwaffe in Gebrauch.<sup id="cite_ref-:0_3-3" class="reference"><a href="#cite_note-:0-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Wahrscheinlich war es der Bau von Stadtmauern und Burgen und die damit veränderte Kriegführung, welche die Armbrust im 10./11. Jahrhundert zunächst wohl in Westeuropa auch als Kriegswaffe relevant werden ließ. Im Schutz der Palisaden und Mauern konnte man ihren größten Vorteil, das kraftlose Lauern, ideal ausnutzen. Bis ins 13. Jahrhundert breitete sie sich nach Osteuropa aus.<sup id="cite_ref-:0_3-4" class="reference"><a href="#cite_note-:0-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Technische Veränderungen lassen sich erstmals um 1200 nachweisen: Wohl im Rahmen des <a href="Dritter_Kreuzzug" title="Dritter Kreuzzug">dritten Kreuzzuges</a> wurden Spezialisten für <a href="Kompositbogen" title="Kompositbogen">Hornkompositbögen</a> nach Europa gebracht. Diese neue Bogentechnik ermöglichte gegenüber dem herkömmlichen Holzbogen mehr Energie und kürzere Bögen. Noch im 13. Jahrhundert wurden daher zahlreiche mechanische Spannhilfen etabliert.<sup id="cite_ref-:0_3-5" class="reference"><a href="#cite_note-:0-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In Europa wurde die Verwendung von Bögen und Armbrüsten in Kämpfen zwischen Christen durch das <a href="Zweites_Laterankonzil" title="Zweites Laterankonzil">Zweite Lateranische Konzil</a> 1139 verboten,<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> da sie wegen ihrer Reichweite und ihrer Durchschlagskraft gegen Rüstungen als unritterlich galten. Der Einsatz gegen Heiden, insbesondere gegen arabisch-islamische Gegner, blieb jedoch erlaubt. Diese moralische Ächtung war jedoch in der Kriegspraxis nicht durchsetzbar. <a href="Richard_L%C3%B6wenherz" title="Richard Löwenherz">Richard Löwenherz</a>, ein bekannter Förderer der Armbrust, kam 1199 durch einen Armbrustbolzen zu Tode.
</p><p>Die <a href="Kadenz_(Waffentechnik)" title="Kadenz (Waffentechnik)">Kadenz</a> war im Vergleich zu den im 13./14. Jahrhundert erfolgreicheren <a href="Langbogen" title="Langbogen">Langbögen</a> aus <a href="England" title="England">England</a> wesentlich langsamer (1 bis 2 pro Minute gegenüber max. 10 bis 12 beim Langbogen). Sie war daher weniger zur offenen Feldschlacht geeignet, sondern mehr als <a href="Scharfsch%C3%BCtze" title="Scharfschütze">Scharfschützenwaffe</a> für statische <a href="Belagerung" title="Belagerung">Belagerungskämpfe</a>. Weiterhin war die Ausbildung des Schützen an der Armbrust einfacher und stellte weniger physische Ansprüche als die des Bogenschützen, so dass sie aufgrund aller Faktoren zur Hauptwaffe der Städter wurde. Aus dieser Tradition entstanden die Schützengilden (siehe auch <a href="Sch%C3%BCtzenbruderschaft" title="Schützenbruderschaft">Schützenbruderschaft</a>) und regelmäßige Schützenwettbewerbe als Training und Leistungsprüfung für wehrhafte oder wehrpflichtige Bürger.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Neuzeit">Neuzeit</h3></div>
<p>Im späten 15. Jahrhundert wurde mit der <a href="Arkebuse" title="Arkebuse">Arkebuse</a> (Hakenbüchse) eine tragbare Feuerwaffe konzipiert, die sowohl den Bogen als auch die Armbrust als Kriegswaffe bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts in großen Teilen Europas verdrängte (Gelegentlich wurde die Armbrust auch als „Arkebuse“ bezeichnet<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>). Der <a href="Codex_Atlanticus" title="Codex Atlanticus">Codex Atlanticus</a> von <a href="Leonardo_da_Vinci" title="Leonardo da Vinci">Leonardo da Vinci</a>, datiert zwischen 1478 und 1518, enthält noch Entwürfe einer gigantischen Armbrust. Als Jagdwaffe blieb sie weiterhin in Gebrauch. Sowohl die frühen Armbrüste als auch die jagdlichen Armbrüste, die ab dem 16. Jahrhundert parallel zu den Feuerwaffen mit Lunten-, Rad- und später Steinschloss Verwendung fanden, wiesen die typischen Wangenschäfte auf, die lediglich an die rechte Wange des Schützen gehalten wurden. Parallel zu den zeitgleich gefertigten Radschlossbüchsen nahm der Schaft, bei den Armbrüsten „Säule“ genannt, einen immer stärker ausgeprägten dreieckigen Querschnitt an, weil die Schaftwange immer körpergerechter ausgebildet wurde.
</p><p>In China gab es als Variante eine <a href="Repetierarmbrust" title="Repetierarmbrust">Repetierarmbrust</a>. Über der Schuss-Schiene war eine Führung mit Magazinkasten angebracht. Betätigt wurde die Armbrust mit einem Schwinghebel. Hebel vor: Sehne hängt sich in der Führung ein. Hebel zurück: Sehne wird gespannt und beim Erreichen des Endpunkts freigegeben, wobei sie einen Bolzen aus dem Magazin mitnimmt. Durch diesen Mechanismus wird zwar für Armbrüste eine hohe Kadenz (Schussfolge) erreicht, aber die Reichweite, Zielgenauigkeit und Durchschlagskraft ist gering. Deshalb wurde dieser Waffentyp vor allem zur Abwehr von Massenangriffen eingesetzt, dabei kamen teilweise vergiftete Bolzen zum Einsatz. Es ist belegt, dass derartige Waffen noch beim <a href="Boxeraufstand" title="Boxeraufstand">Boxeraufstand</a> 1900 verwendet wurden.
Versionen der Armbrust sind die <a href="Balester" title="Balester">Balester</a> sowie die <a href="Feuerarmbrust" title="Feuerarmbrust">Feuerarmbrust</a>.
Mehrere Versionen historischer Armbrüste finden sich zum Beispiel im <a href="Bayerisches_Armeemuseum" title="Bayerisches Armeemuseum">bayerischen Armeemuseum</a>, Abteilung für Mittelalter, in <a href="Ingolstadt" title="Ingolstadt">Ingolstadt</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Moderne_Armbrüste"><span id="Moderne_Armbr.C3.BCste"></span>Moderne Armbrüste</h2></div>
<p>Moderne Feld- und Jagdarmbrüste (Ende <a href="20._Jahrhundert" title="20. Jahrhundert">20. Jahrhundert</a>) werden aus dem Schulteranschlag geschossen und haben Bögen aus mit <a href="Glasfaserverst%C3%A4rkter_Kunststoff" title="Glasfaserverstärkter Kunststoff">Glas</a>- und <a href="Kohlenstofffaserverst%C3%A4rkter_Kunststoff" title="Kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff">Kohlenstofffasern</a> verstärktem <a href="Faserverbundwerkstoff" title="Faserverbundwerkstoff">Kunststoff</a>. Sie werden auch sonst überwiegend aus Leichtmetallen und hochwertigen Kunststoffen gefertigt und sind daher relativ leicht und wetterunempfindlich. Auch bei den Bolzen kommen moderne Materialien zum Einsatz. Sie sind in der Regel länger als früher, weshalb hier inzwischen die Bezeichnung „Pfeil“ überwiegt. Durch Schraubgewinde lassen sich die Spitzen der Pfeile ohne aufwändiges Werkzeug je nach Bedarf schnell wechseln. So lassen sich beispielsweise die Spitzen durch Jagdspitzen austauschen. Durch den Einsatz von <a href="Bogen_(Waffe)#Recurvebogen" title="Bogen (Waffe)">Recurve-</a> und vor allem <a href="Compound-Bogen" class="mw-redirect" title="Compound-Bogen">Compound-Bögen</a> konnten die Leistungen moderner Armbrüste bei geringerem Zuggewicht wesentlich verbessert werden. Besonders der Compound-Bogen mit den Exzenterrollen macht es möglich, dass das höchste Zuggewicht am Anfang des Spannvorgangs liegt, was das Spannen körperlich sehr erleichtert und die Abzugmechanik entlastet. Gleichzeitig kann der Sehnenweg, auf dem der Pfeil beschleunigt wird, erheblich verlängert werden, ohne dass die Spannweite des Bogens, der schlagende Teil der Sehne und somit die Vibrationen bei der Schussabgabe und der Verschleiß zunehmen. Die Pfeilgeschwindigkeit wird dadurch und durch die höhere Geschwindigkeit der Sehnenbewegung ebenso erhöht wie die gesamte Präzision des Schusses. Außerdem lassen sich verschiedene Spannhilfen, die bei einigen Modellen eine Kurbel besitzen, anbringen. Viele moderne Modelle verfügen auch über Schnellverstellungen für die Visiereinrichtungen. Einzelnen Geräten ist es dank elektronischer Zielhilfe (Laserpointer), auswechselbarem (beispielsweise 7-Bolzen-)Magazin und einem einfachen, längeren Spannhebel möglich, in nur zehn Sekunden sieben Bolzen mit großer Präzision zu verschießen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Jagd">Jagd</h2></div>
<p>In einigen Jurisdiktionen, so beispielsweise in Kanada, Spanien, Südafrika, und zahlreichen US-Bundesstaaten, ist die Jagd mit der Armbrust legal und üblich. Armbrusthersteller (z. B. Excalibur, Horton oder Tenpoint) bieten hierfür spezielle Armbrüste und Pfeile an. Zum Fischen gibt es spezielle Harpunenpfeile. In Deutschland sind die Jagd und das Fischen mit Armbrust und Pfeil und Bogen in den meisten Bundesländern durch das Bundesjagdgesetz in Verbindung mit dem jeweiligen Landesjagdgesetz teilweise, d. h. auf <a href="Schalenwild" class="mw-redirect" title="Schalenwild">Schalenwild</a>, in einigen Bundesländern grundsätzlich verboten, Ausnahmegenehmigungen durch die zuständige Behörde sind allerdings nach den betreffenden Landesjagdgesetzen möglich. Die konkrete Handhabung dieser jagdgesetzlichen Regelungen und deren Verhältnis zur Anwendung des Tierschutzgesetzes sind jedoch gegenwärtig noch unklar.
</p>
<div class="sieheauch" role="navigation" style="font-style:italic;"><span class="sieheauch-text">Siehe auch</span>: <a href="Bogenjagd" title="Bogenjagd">Bogenjagd</a></div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Schießsport"><span id="Schie.C3.9Fsport"></span>Schießsport</h2></div>
<p>Die Armbrust wird heute auch als Sportgerät bei Wettkämpfen nach der Sportordnung des <a href="Deutscher_Sch%C3%BCtzenbund" title="Deutscher Schützenbund">Deutschen Schützenbunds</a>, der Internationalen Armbrustschützen Union (IAU) und der World Crossbow Shooting Association (WCSA) beim <a href="Sportschie%C3%9Fen" title="Sportschießen">Sportschießen</a> verwendet. Sie wird nach IAU-Regeln auf Scheiben entweder auf 10 m stehend oder 30 m kniend und stehend in <a href="Sch%C3%BCtzenhaus" title="Schützenhaus">Schützenhäusern</a> oder als „Feldarmbrust“ auf 35, 50 und 65 m geschossen. Es gibt auch eine Disziplin, bei der auf 100 m und mehr geschossen wird.
</p><p>Bei der Disziplin „Armbrust 10 m“ wird auf <a href="Schie%C3%9Fscheibe" title="Schießscheibe">Luftgewehrscheiben</a> aus stärkerer Pappe geschossen, die auf einem Halter mit einem Bleikern befestigt werden. Die stärkere Pappe der Scheiben wird benötigt, da der Armbrustbolzen bei einfachen Luftgewehrscheiben oft das Schussloch ausreißt und damit die Auswertung erschwert. Der Bleikern liegt genau hinter dem 10er-Ringspiegel der Schießscheibe und fängt den Bolzen auf. Der Kern ist auswechselbar und wird in vielen Vereinen aus verbrauchter Luftgewehrmunition selbst gegossen. Das den Kern umgebende Holz ist zwar auch in der Lage, den Bolzen aufzuhalten, beginnt aber bereits nach wenigen Treffern zu zerbrechen. Zudem ist es schwerer, den Bolzen aus dem Holz zu lösen als aus dem Bleikern.
</p><p>Die Disziplin „Armbrust 30 m international“ wird mit einer stärkeren Armbrust über eine Distanz von 30 Metern mit je 30 Schuss stehend und 30 Schuss kniend auf eine eigens für diese Disziplin vorgesehene Scheibe mit 10 Ringen geschossen.
</p><p>„Feldarmbrust“ wird auf Scheiben wie beim <a href="Bogenschie%C3%9Fen" title="Bogenschießen">Bogenschießen</a> geschossen. Ein Wettkampf besteht aus zwei Wettkampftagen, an denen jeweils 90 Schuss abgegeben werden. Am ersten Tag werden je 30 Wettkampfschüsse auf eine Distanz von 65 Metern abgegeben, danach auf 50 Meter und 35 Meter. Am zweiten Tag wird in umgekehrter Reihenfolge geschossen, d. h. zunächst auf die 35 Meter, danach auf 50 Meter und zum Schluss auf 65 Meter. Die maximale Ringzahl beträgt 1800 Ringe.
</p><p>Im Gegensatz zu den international praktizierten Disziplinen 10 Meter, 30 Meter und Feldarmbrust ist die Variante „Armbrust 30 m national-traditionell“ nur im deutschen Sprachraum üblich. Hier wird auf eine Scheibe mit nur 6 statt der sonst üblichen 10 Ringe geschossen, und ein Wettkampf hat auch nur 20 Schuss plus maximal 10 Probeschüsse. Die deutsche Meisterschaft „Armbrust 30 m national-traditionell“ findet auf dem Münchener Oktoberfest auf einem Schießstand im <a href="Festzelte_auf_dem_Oktoberfest#Armbrustschützenzelt" title="Festzelte auf dem Oktoberfest">Armbrustschützenzelt</a> statt, ein Wettkampf, der allein schon aufgrund der Geräuschkulisse anspruchsvoll ist.
</p><p>Eine weitere Art des Armbrustsports wird u. a. im süddeutschen Raum ausgeübt. Hier wird mit der historischen Hocharmbrust (Vogelbaumarmbrust) geschossen, die heute in moderner Bauweise hergestellt wird. Die Ziele befinden sich dabei auf einer ca. 30 m hohen Stange, dem sogenannten Vogelbaum und man spricht auch vom <a href="Vogelschie%C3%9Fen" title="Vogelschießen">Vogelschießen</a>. Es sind entweder 18 sogenannte Plattl an Stangen in radialer Anordnung, der sogenannte Stern, oder ein aus teilweise verleimten oder genagelten Holzteilen zusammengesetzter Adler. Beim Schießen auf den Stern gilt es, die Plattl so zu treffen, dass sie herabfallen, da sie nur dann gewertet werden. Beim Adlerschießen ist das Ziel, aus dem Adler in anfangs vorgeschriebener Reihenfolge Holzteile abzuschießen, die nach dem Gewicht gewertet werden. Im Sternschießen wird parallel zum oben genannten national-traditionellen Scheibenschießen ebenfalls eine deutsche Meisterschaft ausgetragen. Das Adlerschießen ist Freundschafts- und Festschießen vorbehalten. Die Armbrüste werden mittels eines Spannhebels, des Spannbocks, oder einer hydraulischen Vorrichtung gespannt.
</p><p>Armbrustschießen gilt als <a href="Pr%C3%A4zisionssport" title="Präzisionssport">Präzisionssport</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Sonstige_Verwendung">Sonstige Verwendung</h2></div>
<p>Die Armbrust findet auch in heutiger Zeit noch diverse Anwendungsfälle, zum Beispiel in der <a href="Tropischer_Regenwald" title="Tropischer Regenwald">Regenwaldforschung</a> als Hilfsmittel zum Installieren von <a href="Kletterseil" title="Kletterseil">Kletterseilen</a> über das Verschießen von dünnen Vorlaufschnüren. Dabei wird eine Fadenspule ähnlich wie bei einer Angelrute unterhalb des Bogens befestigt und das Schnurende am stumpfen Ende des Pfeils fixiert.
</p><p>Eine ähnliche Vorgehensweise findet man auch heute noch bei der Erst- oder Wiedererrichtung von <a href="H%C3%A4ngebr%C3%BCcke" title="Hängebrücke">Hängebrücken</a> sowie teilweise auch bei der Errichtung von Antennensystemen (z. B. für den <a href="Amateurfunkdienst" title="Amateurfunkdienst">Amateurfunk</a>) unter Zuhilfenahme von natürlichen Gegebenheiten wie Bäumen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Rechtliche_Situation">Rechtliche Situation</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Deutschland">Deutschland</h3></div>
<p>Im <a href="Waffenrecht" title="Waffenrecht">waffenrechtlichen</a> Sinn ist die Armbrust, im Gegensatz zum <a href="Bogen_(Waffe)" title="Bogen (Waffe)">Bogen</a>, Schusswaffen gleichgestellt.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Jedoch gehört sie zu den freien Waffen: Erwerb, Besitz, Handel und Herstellung bedürfen somit keiner Erlaubnis.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zu den Schusswaffen gleichgestellten Gegenständen gehören solche „tragbaren Gegenstände, bei denen bestimmungsgemäß feste Körper gezielt verschossen werden, deren Antriebsenergie durch Muskelkraft eingebracht und durch eine Sperrvorrichtung gespeichert werden kann“. Ausgenommen sind Spielzeugarmbrüste, die eine Bewegungsenergie von 0,16 J/cm² nicht überschreiten.
</p><p>Damit finden grundsätzlich alle für die Schusswaffen geltenden Regelungen auch auf die Armbrust Anwendung, dabei auch die Sicherheitsbestimmungen beim Schießen.
</p><p>Das Schießen mit einer Armbrust ist als Umgang mit einer Waffe gem. <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.buzer.de/s1.htm?g=WaffG&a=1">§ 1</a><span style="display:none"></span></span> Abs. 3 und <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.buzer.de/s1.htm?g=WaffG&a=2">§ 2</a><span style="display:none"></span></span> Abs. 1 WaffG einzuordnen. Ein solcher Umgang mit Waffen ist grundsätzlich nur Personen gestattet, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Eine Ausnahme ergibt sich gem. <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.buzer.de/s1.htm?g=WaffG&a=27">§ 27</a><span style="display:none"></span></span> Abs. 3 Nr. 2 WaffG für das Schießen auf Schießstätten unter Aufsicht ab einem Alter von 14 Jahren. Den unter 14-Jährigen ist ein Schießen mit Armbrüsten auch auf Schießstätten unter Aufsicht grundsätzlich nicht gestattet. Lediglich zur Förderung des Leistungssports kann die Behörde gem. § 27 Abs. 4 WaffG eine Ausnahmegenehmigung erteilen.<sup id="cite_ref-VG_Aachen,_Urteil_vom_21._März_2007_–_Az._6_K_240/05_10-0" class="reference"><a href="#cite_note-VG_Aachen,_Urteil_vom_21._März_2007_–_Az._6_K_240/05-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-OVG_Nordrhein-Westfalen,_Beschluss_vom_20._Februar_2008,_Az._20_A_1368/07_11-0" class="reference"><a href="#cite_note-OVG_Nordrhein-Westfalen,_Beschluss_vom_20._Februar_2008,_Az._20_A_1368/07-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Schweiz">Schweiz</h3></div>
<p>Die Armbrust ist in der Schweiz nicht dem Waffengesetz unterstellt und gilt somit nicht als Waffe. WG (SR 514.54) Art. 4 a–g nennt die dem Gesetz unterstellten Waffen.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auch Absatz d „Schleudern“ findet auf die Armbrust keine Anwendung, da Schleudern in der zugehörigen Verordnung speziell definiert sind: WV (SR 514.541) Art. 8.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Somit existiert auch kein Mindestalter für den Erwerb und das Schießen.
</p><p>Die Verordnung über die Jagd (SR 922.01), Art. 2 f., verbietet den Einsatz der Armbrust zur Jagd.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In vielen Polizeiverordnungen, die auf Stufe der einzelnen Gemeinden erlassen werden, ist das Schießen mit der Armbrust nur auf „zu diesem Zweck besonders eingerichteten Anlagen“ erlaubt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Heraldik">Heraldik</h2></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Armbrust_(Heraldik)" title="Armbrust (Heraldik)">Armbrust (Heraldik)</a></i></div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Chinesische_Armbrust" title="Chinesische Armbrust">Chinesische Armbrust</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Fabian Brenker: Die Armbrust im Hochmittelalter. Eine technikgeschichtliche Untersuchung zu Aussagewert, Realitätsgehalt und Aktualität von Text, Bild und Objekt (Nearchos 24). Verlag A. Weger, Brixen, 2022.</li>
<li>Dirk H. Breiding: <i>A Deadly Art: European Crossbows, 1250–1850</i>. Metropolitan Museum of Art, New York 2013, ISBN 978-0-300-19704-4.</li>
<li>Auguste Demmin: <i>Die Kriegswaffen der Geschichte: Von Speeren, Schleudern und Schwertern.</i> BoD – Books on Demand, 2018, ISBN 978-3-96389-002-4.</li>
<li>Thomas Enke: <i>Grundlagen der Waffen- und Munitionstechnik.</i> Walhalla Fachverlag, 4., aktualisierte Auflage, Regensburg, 2023, ISBN 978-3-8029-6198-4, S. 264 f.</li>
<li>Egon Harmuth: <i>Die Armbrust.</i> ADEVA, Graz, 1975, ISBN 3-201-00933-4.</li>
<li>Egon Harmuth: <i>Die Armbrust. Ein Handbuch.</i> Graz, 1986, ISBN 3-201-01298-X.</li>
<li>Günter Wetzler: <i>Armbrust-Schießen.</i> Weinmann, 1999, ISBN 3-87892-053-9.</li>
<li>Uwe Gross: <i>Spannhaken. Seltene Funde mittelalterlichen Armbrust-Zubehörs.</i> In: <i>Denkmalpflege in Baden-Württemberg.</i> 34. Jg. 2005, Heft 4, S. 225–230 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/artdok/721/1/Gross_Spannhaken_2005.pdf">PDF</a>)</li>
<li>Holger Richter: <i>Die Hornbogenarmbrust. Geschichte und Technik.</i> <a href="Verlag_Angelika_H%C3%B6rnig" title="Verlag Angelika Hörnig">Verlag Angelika Hörnig</a>, Ludwigshafen 2006, ISBN 978-3-938921-02-9.</li>
<li>Richard Kinseher: <i>Der Bogen in Kultur, Musik und Medizin, als Werkzeug und Waffe.</i> BoD, 2005, ISBN 3-8311-4109-6, S. 110 ff. (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://books.google.de/books?id=cZ--RiBkv5YC&printsec=frontcover#v=onepage&q&f=false">online-Vorschau</a>)</li>
<li>Ralph Payne-Gallwey, <i>The Book of the Crossbow.</i> New York, 1995, unveränderter Nachdruck der Ausgabe London, 1903, ISBN 0-486-28720-3.</li>
<li>Johannes Willers: <i>Die Nürnberger Schnepperschützen.</i> in <a href="Altstadtfreunde_N%C3%BCrnberg#Nürnberger_Altstadtberichte" title="Altstadtfreunde Nürnberg">Nürnberger Altstadtberichte</a> Hrsg.: <a href="Altstadtfreunde_N%C3%BCrnberg" title="Altstadtfreunde Nürnberg">Altstadtfreunde Nürnberg</a>, Heft 3 (1978), S. 73–88.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Crossbows?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Armbrust</a></span></b> – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Armbrust" class="extiw external" title="wikt:Armbrust">Wiktionary: Armbrust</a></b> – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.iau-crossbow.org/">Internationale Armbrustschützen-Union (IAU)</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.worldcrossbow.com/">World Crossbow Shooting Association (WCSA)</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://miami.uni-muenster.de/Record/d2b89d5d-7135-4e3c-a251-1f1b2fc5023b">medizinische Dissertation über Pfeilverletzungen u. a. durch Armbrust</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.historiavivens1300.at/biblio/armbrust/armbrust.htm">Rekonstruktionen mittelalterlicher Hornbogenarmbrusten</a>; <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.berwelf.de/artikel/anleitungen/armbrust.pdf">als PDF-Datei</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.srf.ch/player/tv/einstein/video/einstein-stellt-den-apfelschuss-nach?id=bd699be0-74fb-4ecb-9055-2a307b22c475">"<i>Einstein</i> stellt den Apfelschuss nach"</a>. (Schweizer Fernsehen, Videoportal)</li>
<li>Thomas Weibel: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://blog.nationalmuseum.ch/2022/11/die-armbrust-waffe-fuer-attentaeter-und-freiheitshelden/"><i>Die Armbrust: Waffe für Attentäter und Freiheitshelden</i></a> Im Blog des <a href="Schweizerisches_Nationalmuseum" title="Schweizerisches Nationalmuseum">Schweizerischen Nationalmuseum</a> vom 8. November 2022</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Dirk H. Breiding: <cite style="font-style:italic">A Deadly Art: European Crossbows, 1250–1850</cite>. Metropolitan Museum of Art, New York 2013, ISBN 978-0-300-19704-4, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>3</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=zfhCAgAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false">google.de</a> [abgerufen am 21. Februar 2019]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Armbrust&rft.au=Dirk+H.+Breiding&rft.btitle=A+Deadly+Art%3A+European+Crossbows%2C+1250-1850&rft.date=2013&rft.genre=book&rft.isbn=9780300197044&rft.pages=3&rft.place=New+York&rft.pub=Metropolitan+Museum+of+Art" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-Grimm-2"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Grimm_2-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Grimm_2-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><cite style="font-style:italic">ARMBRUST, f.<span style="font-style:normal;"></span></cite>. In: <a href="Jacob_Grimm" title="Jacob Grimm">Jacob Grimm</a>, <a href="Wilhelm_Grimm" title="Wilhelm Grimm">Wilhelm Grimm</a> (Hrsg.): <cite style="font-style:italic"><a href="Deutsches_W%C3%B6rterbuch" title="Deutsches Wörterbuch">Deutsches Wörterbuch</a></cite>. 16 Bände in 32 Teilbänden, 1854–1960. S. Hirzel, Leipzig (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.woerterbuchnetz.de/DWB?lemid=A05549">woerterbuchnetz.de</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Armbrust&rft.atitle=ARMBRUST%2C+f.&rft.btitle=Deutsches+W%C3%B6rterbuch&rft.genre=book&rft.place=Leipzig&rft.pub=S.+Hirzel&rft.volume=16+B%C3%A4nde+in+32+Teilb%C3%A4nden%2C+1854-1960" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-:0-3"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-:0_3-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:0_3-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:0_3-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:0_3-3">d</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:0_3-4">e</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:0_3-5">f</a></sup></span> <span class="reference-text">Fabian Brenker: <cite style="font-style:italic">Die Armbrust im Hochmittelalter. Eine technikgeschichtliche Untersuchung zu Aussagewert, Realitätsgehalt und Aktualität von Text, Bild und Objekt (Nearchos 24)</cite>. <a href="Weger_Verlag" title="Weger Verlag">A. Weger</a>, Brixen 2022.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Armbrust&rft.au=Fabian+Brenker&rft.btitle=Die+Armbrust+im+Hochmittelalter.+Eine+technikgeschichtliche+Untersuchung+zu+Aussagewert%2C+Realit%C3%A4tsgehalt+und+Aktualit%C3%A4t+von+Text%2C+Bild+und+Objekt+%28Nearchos+24%29&rft.date=2022&rft.genre=book&rft.place=Brixen&rft.pub=A.+Weger" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-Baatz_1994,_284–293-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Baatz_1994,_284–293_4-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Baatz, Dietwulf (1994), „Die römische Jagdarmbrust“, in: <i>Bauten und Katapulte des römischen Heeres</i>, Stuttgart: Franz Steiner-Verlag, ISBN 3-515-06566-0, S. 284–293.</span>
</li>
<li id="cite_note-Dictionnaire:_Arcuballista,_Manuballista-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Dictionnaire:_Arcuballista,_Manuballista_5-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Dictionnaire des antiquités grècques et romaines: <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}
/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20081005121645/http://dagr.univ-tlse2.fr/sdx/dagr/feuilleter.xsp?tome=1&partie=1&numPage=400&filtre=arbal%C3%A8te%20&nomEntree=ARCUBALLISTA">Arcuballista, Manuballista</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 5. Oktober 2008 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Alberigo, Giuseppe: <i>Conciliorum oecumenicorum decreta.</i> Canon IXXX, Bologna, 1973³, S. 195–203.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Wilhelm Hassenstein, <a href="Hermann_Virl" title="Hermann Virl">Hermann Virl</a>: <i>Das Feuerwerkbuch von 1420. 600 Jahre deutsche Pulverwaffen und Büchsenmeisterei.</i> Neudruck des Erstdruckes aus dem Jahr 1529 mit Übertragung ins Hochdeutsche und Erläuterungen von Wilhelm Hassenstein. Verlag der Deutschen Technik, München 1941, S. 140 und 165 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.buzer.de/s1.htm?g=WaffG&a=Anlage+1">WaffG Anlage 1 Abschnitt 1 Unterabschnitt 1 Punkt 1.2.2 Ziff. 1.2.2.</a><span style="display:none"></span></span></span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.buzer.de/s1.htm?g=WaffG&a=Anlage+2">WaffG Anlage 2</a><span style="display:none"></span></span></span>
</li>
<li id="cite_note-VG_Aachen,_Urteil_vom_21._März_2007_–_Az._6_K_240/05-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-VG_Aachen,_Urteil_vom_21._März_2007_–_Az._6_K_240/05_10-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://openjur.de/u/122213.html">openjur.de</a>, VG Aachen, Urteil vom 21. März 2007 – Az. 6 K 240/05.</span>
</li>
<li id="cite_note-OVG_Nordrhein-Westfalen,_Beschluss_vom_20._Februar_2008,_Az._20_A_1368/07-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-OVG_Nordrhein-Westfalen,_Beschluss_vom_20._Februar_2008,_Az._20_A_1368/07_11-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://openjur.de/u/130647.html">openjur.de</a>, OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 20. Februar 2008, Az. 20 A 1368/07.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text"><b>SR 514.54</b>: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.admin.ch/ch/d/sr/514_54/a4.html">Bundesgesetz über Waffen, Waffenzubehör und Munition Art. 4</a></span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text"><b>SR 514.541</b>: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.admin.ch/ch/d/sr/514_541/a8.html">Bundesgesetz über Waffen, Waffenzubehör und Munition Art. 8</a></span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text"><b>SR 922.01</b>: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.admin.ch/ch/d/sr/922_01/a2.html">Verordnung über die Jagd und den Schutz wildlebender Säugetiere und Vögel Art. 2</a></span>
</li>
</ol>
<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable" style="border-top-style: solid; border-top-width: 1px; clear: both; font-size:95%; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="Vorlage_Rechtshinweis"><div class="noviewer noresize nomobile" style="display: table-cell; padding-bottom: 0.2em; padding-left: 0.25em; padding-right: 1em; padding-top: 0.2em; vertical-align: middle;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="skin-invert" typeof="mw:File"></span></div>
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<div>
Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!</div>
</div></div>
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Normdaten (Sachbegriff): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/4401812-5">4401812-5</a></span> </div>
</div></div></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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